geboren 1958 in Wien,
Studium der Informatik an der TU Wien,
verheiratet, 2 Söhne: Martin, geb. 1987 (geistig behindert) und Georg, geb. 1990.
Durch die von der Lebenshilfe angebotene Winterurlaubswoche mit Betreuungsmöglichkeit (eine gute Entlastung der Angehörigen) entstand der Kontakt zur Lebenshilfe. Wichtig für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige ist das Wissen um ihre Rechte, Ansprüche, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, sonstige Unterstützungen, Behördenwege und vieles mehr. Eine große Hilfe ist es, diese Informationen einfach über eine kompetente Beratungsstelle (wie die der Lebenshilfe) zu bekommen und nicht wie so oft über Mundpropaganda, zufällig, lückenhaft oder gar nicht.
Ich habe miterlebt, wie mein Sohn Martin in unserer Wohnhausanlage von klein auf mit anderen Kindern und deren Eltern Kontakt hatte (Spielen im Hof, Geburtstagsfeiern, Hausfest). Es ist ganz toll, wie natürlich und unverkrampft die anderen Bewohner mit Martin umgehen und ihn wirklich in erster Linie als das sehen, was er ist: ein Mensch. Mein Wunsch ist, dass das, was manchmal im Kleinen funktioniert, auch einmal in allen Bereichen unserer Gesellschaft ganz selbstverständlich ist.
Ich möchte durch meine Mitarbeit bei der Lebenshilfe auch dazu beitragen, dass Angehörige von Menschen mit Behinderung bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe bestens unterstützt werden, und die Lebenshilfe auch weiterhin die Anliegen und Bedürfnisse von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung wirksam in der Öffentlichkeit vertritt und damit zu einer ständigen Verbesserung für alle Betroffenen beiträgt.