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Erfahrungen Betroffener mit Pränataler Diagnose

Über Pränatale Diagnose wird sehr viel diskutiert. Vor allem im medizinischen und wissenschaftlichen Bereich. Was aber ist mit den Betroffenen - mit den schwangeren Frauen und ihren Partnern, Familien? Dieser Aspekt scheint uns eigentlich der wichtigste zu sein, denn davon sollten Diskussionen im Allgemeinen ihren Ausgang finden: Von den Erfahrungen der Betroffenen.

 
Deckblatt der Mitgliederzeitung zum Thema Pränataldiagnose

Lebenshilfe-Wien Zeitung zum Thema
Im März 2006 haben wir eine Ausgabe zum Thema Pränatale Diagnose und Spätabbrüche herausgegeben. Wir haben uns bemüht, darin viele betroffene Frauen und Paare zu Wort kommen zu lassen, weil genau sie in den öffentlichen Debatten zum Thema kaum aufscheinen. Liest man diese Berichte, so ist man sehr betroffen und man beginnt, zu erahnen, wie weitläufig und spannungsgeladen das Feld vorgeburtlicher Untersuchungen, die heute als "Routine" in der Schwangerenvorsorge "mitlaufen", in Wirklichkeit ist.
Sie können diese Ausgabe hier downloaden.

 

Deckblatt der Broschüre "Erfahrungen Betroffener mit Pränataler Diagnose"

Zwischen Hoffen und Bangen
Unter diesem Titel hat Dr. Andrea Strachota sich den Gefühlen und Gedanken bei werdenden Eltern zum Thema Pränatale Diagnose (PND) gewidmet. 14 Frauen und 8 Männer, die pränataldiagnostische Verfahren in Anspruch genommen haben, berichten über ihre Erfahrungen.
Das Buch (erschienen im Mai 2006) stellt eine Entscheidungshilfe für werdende Eltern dar, ob sie PND in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Es richtet sich aber auch an Frauen und Männer, die bereits Erfahrungen mit vorgeburtlichen Untersuchungsverfahren gemacht haben. Nicht zuletzt ermöglicht das Buch jenen, die professionell mit PND zu tun haben, Einblicke in die innere Gefühls- und Gedankenwelt werdender Eltern. Und: Es ist das erste Buch in Österreich, das sich diesen Erfahrungen widmet. Dr. Strachota ist seit 1993 Assistentin am Institu für Bildungswissenschaften an der Uni Wien mit dem derzeitigen Forschungsschwerpunkt: Das Verhältnis von Heilpädagogik und Medizin.
Mabuse Verlag ISBN 3-938304-25-1