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Unser Werkstattkonzept: Lebensqualität

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Unsere Arbeits-, Beschäftigungs- und Förderangebote zielen auf eine Verbesserung bzw. die Erhaltung der Lebensqualität der Klientinnen und Klienten ab. Das geschieht insbesondere durch die Individuelle Entwicklungsplanung, aber auch durch die Anrichtung unserer Angebote nach unseren Qualitätswegweisern.

 

Individuelle Entwicklungsplanung (IEP)
Die individuelle Entwicklungsplanung ist ein von der Lebenshilfe Wien entwickeltes Verfahren zur Verbesserung der individuellen Lebensqualität von Personen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Diese definieren und planen (gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern) ihre Arbeits- und Entwicklungsziele, ausgehend von ihren Interessen, ihren Wünschen und ihren Bedürfnissen.

Die Ziele werden schriftlich festgehalten. Ebenso wird die Verantwortung für die Umsetzung sowie der zeitliche Rahmen dafür vereinbart. Die IEP-Ziele haben somit verbindlichen Charakter. Die Betreuerinnen und Betreuer sind zur Durchführung der IEP verpflichtet. Alle Schritte der Umsetzung werden dokumentiert.

Nach eineinhalb Jahren findet ein Gespräch statt, in dem die Erreichung der Ziele überprüft wird und neue Ziele festgelegt werden. Durch die IEP wird allen Klientinnen und Klienten ein Verfahren angeboten, durch das sie selbstbestimmt und aktiv ihren konkreten Alltag in der Werkstatt gestalten. Bei Menschen mit schweren Behinderung bedarf es von Seiten der Betreuerinnen und Betreuer besonderen Einfühlungsvermögens und ganzheitlicher Betrachtungsweise. Dies kann auch die Einbeziehung anderer Personen, wie Eltern, Angehörige oder Freunde, in den Prozess bedeuten.

Qualitätswegweiser
Die Lebenshilfe Wien definierte sechs Qualitätswegweiser, die Leistrahlen auf dem Weg zu erhöhter Qualität der Werkstattangebote bilden, aber auch für die individuelle Lebensqualität. Sie bilden die Grundlage dessen, was wir als qualitätsvolles Angebot verstehen. Sie lauten:

Bedachtnahem und Verbesserung der Lebenssituation in Hinblick auf

  • Sicherheit und Gesundheit
  • Teilnahme und Präsenz im gesellschaftlichen Leben
  • Wahl- und Entscheidungsmöglichkeiten in den Alltagsangelegenheiten wie in der Lebensplanung
  • Soziale Kompetenzen
  • Möglichkeiten zu persönlichen Beziehungen
  • Gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung