Wohnen: Leben im Wohnhaus aus der Sicht einer Bewohnerin | 1 2 3 4 5 6 7 |
Stefanie Wimmer erzählt:

- Stefanie Wimmer fühlt sich wohl im Wohnhaus Rollingergasse.
„Mein Name ist Stefanie Wimmer. Alle sagen Steffi zu mir. Manchmal sagen sie sogar „Wimmerl“. Ich finde das witzig. Seit zwei Jahren wohne ich im Wohnhaus Rollingergasse. Da fühl ich mich wohl.
Meine Zimmereinrichtung hab ich mir selber ausgesucht. Ich hab auch einen Kühlschrank und eine Kaffeemaschine. Mein Frühstück mach ich mir selber. Ich kaufe mit dem Wirtschaftsgeld dafür ein.
Ich habe sehr schöne Sachen in meinem Zimmer. Mit meinem Taschengeld kauf ich mir kleine Pupperln oder Schmuck. Eben alles was mir gefällt. Manchmal schenke ich Sachen die ich nicht so mag her.
Untertags fahre ich mit der U- Bahn, zwei Stationen und bin dann fast in der Arbeit. Ein bisschen gehen muss ich auch noch. Am Abend kochen wir uns dann das Abendessen. Die Betreuer unterstützen uns dabei. Am Wochenende bekomme ich immer Besuch von meinem Freund, dann gehen wir spazieren. Unter der Woche machen wir einen Tanzkurs. Ich fahr mit dem Wohnhaus auf Urlaub und auch mit der Werkstatt. Im Herbst fahre ich dann nach Griechenland mit meinem Freund.
Bald zieh ich in eine Trainingswohnung ein. Dort ess‘ ich dann Knödel, Obstknödel. Bananen, Äpfel ess‘ ich auch gern. Ich lern dann bügeln - das kann ich noch nicht so gut - und kochen. Alles andere kann ich dann.“
Juli 2003 / lhw Stefanie Wimmer


